Endlich Wochenende!

Ich lese täglich in meiner Twitter-Timeline. Dort haben sich in den letzten Monaten einige schöne Rituale breit gemacht, die mir in gewisser Weise ans Herz gewachsen sind. Unter anderem gehören dazu die üblichen Montags-Verwünschungen und die Freudenschreie, wenn Wochenenden oder Feiertage anbrechen.

Mir gefällt das, denn ich kann es gut nachvollziehen. Für mich sind Montag und Dienstag die längsten Arbeitstage der Woche — kaum nötig zu erwähnen, dass ich jedes Mal aufs Neue heilfroh bin, wenn sie endlich vorbei sind. Und das, obwohl ich mit keiner einzigen Klasse, die ich an den beiden Tagen unterrichte, ein Problem hätte. Eher im Gegenteil!

Es sind nicht die Klassen, und es ist nicht der Montag oder der Dienstag an sich. Es ist schlicht und einfach die brutale Ballung, wenn man von 6:55 h (da renne ich bei Schnee aus dem Haus, um den Bus zu erwischen), oder 7:10 h (da zische ich mit dem Fahrrad bei jedem anderen Wetter zur Schule los), bis 15:35 h durchgehend am Schaffen ist. Und danach steht ja immer noch die Vorbereitung für den folgenden Tag an…

Ich will jetzt nicht meckern, denn alles in allem habe ich es immer noch sehr gut getroffen — auf jeden Fall habe ich eine hohe Arbeitszufriedenheit –, eigentlich wollte ich nur zeigen, warum ich den bereits erwähnten Twitter-Ergüssen durchaus etwas abgewinnen kann, wo manch anderer vermutlich sagen würde: „Zu langweilig!“

So, und jetzt geht's sofort ab ins Wochenende! #Wochenende

 

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